UNSER BEITRAG FÜR EINE LEBENDIGE DEMOKRATIE & STARKE ZIVILGESELLSCHAFT IN HESSEN!

Rechtsextreme Stammtischparolen im Verein, rassistische Übergriffe & Gewalt, antisemitische Schmierereien im Stadtbild, Neonazis im Ort, rechtsextreme Jugendliche im Jugendclub und Klassenzimmer, durch Hass motivierte Prügeleien auf der Kirmes...

Häufig gibt es große Unsicherheiten und Schwierigkeiten vor Ort, mit diesen Konflikten umzugehen.
Viele stellen sich die Frage: Wie nur reagieren? Das Mobile Beratungsteam gegen Rassismus und Rechtsextremismus - für demokratische Kultur e.V. (MBT Hessen) unterstützt und berät in solchen und ähnlichen Fällen.

Wir bieten Unterstützung im Bereich regionaler Demokratisierungsprozesse und zivilgesellschaftlichen Engagements, um nachhaltig unsere Städte & Regionen gegen rechtsextremistische Strömungen stark zu machen!

Beratung
Wir bieten in Nord und Osthessen professionelle, am jeweiligen Bedarf orientierte, aufsuchende und kostenlose Beratung für Organisationen und Einzelpersonen nach Vorkommnissen mit einem rechtsextremen, antisemitischen oder rassistischen Hintergrund. Die Beratung ist anonym, kostenfrei und  darauf ausgerichtet, lokale Prozesse gegen menschenfeindliche Strömungen zu fördern und zivilgesellschaftliches Engagement und die Handlungsfähigkeit der Menschen vor Ort langfristig zu stärken.

Prävention
Das MBT arbeitet auch präventiv im Bereich Demokratieförderung. Dabei werden zum Beispiel in Kooperation mit Anfragenden Präventionsangebote entwickelt, sowie Veranstaltungen konzipiert und durchgeführt.


Vernetzung
Als Teil des Beratungsnetzwerks Hessen stellen wir auch gerne Kontakt zu anderen Netzwerkpartnern her, wenn es etwa um Familienberatung, Opferberatung, Ausstiegshilfe oder andere Regionen in Hessen geht.


Anfeindungen, Verschwörungsmythen und rechtsoffene Versammlungen im Kontext der Corona-Pandemie

Die beispiellosen gesellschaftlichen Herausforderungen durch die aktuelle COVID-19-Pande-mie haben seit Februar 2020 zu drastischen staatlichen Maßnahmen und einer fast mono-thematischen medialen Berichterstattung geführt. Der Diskurs zum angemessenen Umgang mit der Pandemie, die Herkunft des Virus und die Einschätzung seiner tatsächlichen Gefähr-lichkeit sowie die Folgen sowohl des „Shutdowns“ als auch der „Lockerungen“ spitzt sich ak-tuell zu. In immer mehr Orten wird nun gegen die Maßnahmen demonstriert, die Diskussio-nen in den sozialen Medien sind emotional und oft geprägt von Halbwahrheiten oder Falsch-meldungen.

Auch in Kassel und anderen Orten Nordhessens wird seit einigen Wochen gegen die Maßnahmen demonstriert. An dieser Stelle veröffentlichen wir nun ein Thesenpapier unseres Bundesverbandes, der sich tiefergehend mit der Problematik auseinandersetzt. Auch eine kurze Einschätzung unsererseits lässt sich darin finden.


Was tun gegen Rechtsextremismus?

Gemeinsam mit den Kopiloten und der Beratungsstelle response veranstalten wir am 25. Januar 2020 die zweite regionale Demokratiekonferenz für Nord- und Osthessen. Alle organisatorischen und inhaltlichen Infos gibt es auf dem Flyer.